Pflegedienst Brüel

Chatten, chillen und googlen

20.12.2013 - 10:12

Immer wieder tauchen diese Wörter in den Nachrichten auf oder Kinder und Enkel gebrauchen sie. Doch was steckt dahinter?
Unsere Sprache entwickelt sich stetig weiter. Besonders in der heutigen Zeit, in der die Welt vernetzt ist und die neuen Techniken einen globalen Austausch ermöglichen. Vor allem junge Menschen erfinden neue Wörter, um sich abzugrenzen. Wenn diese neuen Begriffe in den normalen Sprachgebrauch übergehen, werden diese als allgemeingültig verwendet. Dabei wird der Gedanke, dass nicht jeder die Bedeutung versteht, vernachlässigt. Häufig verbirgt sich hinter den Begriffen Altbekanntes oder mit neuer Technik Verbundenes.

Chatten
Chatten ist nichts anderes als das Schreiben von Kurznachrichten am Computer. Dafür gibt es spezielle Plattformen oder Dienste im Internet. Wenn dann zwei Menschen an unterschiedlichen Orten am Computer sitzen und sich auf einer der Plattformen treffen, können sie sich Nachrichten in Echtzeit senden, wodurch ein Gespräch entsteht. Es ist also nicht mehr als eine schriftliche Unterhaltung.

Chillen
Chillen kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "faulenzen" oder "abkühlen". Jugendliche verwenden das Wort häufig, um auszudrücken, dass sie entspannen. Inzwischen gibt es jedoch auch weitere Varianten wie „Chill mal“, was bedeutet, dass sich jemand beruhigen soll. Daraus gebildete Adjektive wie „chillig“ beschreiben, dass etwas entspannt ist. Personen, die „Chiller“ genannt werden, gehen das Leben meist ruhig und unaufgeregt an.

Googlen
Der Begriff "googlen" ist technischer Natur und beschreibt die Suche im Internet mit der Suchmaschine Google. Dabei kann in ein Feld ein Suchbegriff eingeben werden und die Suchmaschine zeigt dann alle Internetseiten an, die möglichst gut zu dem Suchbegriff passen. Dies passiert innerhalb von Zehntelsekunden. So beschreibt "googlen" auch eine schnelle Beschaffung von Informationen. Lassen Sie sich von neuen Wörtern und Begriffen also nicht abschrecken und fragen Sie einfach nach, denn meistens sind die Bedeutungen dahinter ganz banal.

Autorin: Undine von Hoyningen-Huene -
pm pflegemarkt.com GmbH